Jari-Matti Latvala hatte eine unliebsame Begegnung mit einem Hinkelstein Foto: ADAC Rallye Deutschland
Jari-Matti Latvala hatte eine unliebsame Begegnung mit einem Hinkelstein Foto: ADAC Rallye Deutschland

Die Stimmen aus dem Servicepark

Einen Hinkelstein getroffen

Das sagten die Fahrer im Service nach der elften Wertungsprüfung der ADAC Rallye Deutschland.

LATVALA, Jari-Matti / ANTTILA, Miikka: "Die ersten Prüfungen verliefen sehr gut. Auf der Panzerplatte ist mir auf einem rutschigen Stück das Auto ausgebrochen. Wir haben einen Hinkelstein getroffen und die Seite etwas beschädigt. Für den Regen müssen wir das Set-up etwas verändern."

NEUVILLE, Thierry / GILSOUL, Nicolas: "Meine Strategie war, beim ersten Durchgang kein Risiko einzugehen. Ich bin soweit zufrieden, denn das hat funktioniert. Der Regen macht die Sache jetzt natürlich noch interessanter."

SORDO, Daniel / DEL BARRIO, Carlos: "Am Morgen war es nicht schwierig, doch jetzt im Regen ist das Risiko zu pushen, zu hoch."

HIRVONEN, Mikko / LEHTINEN, Jarmo: "Zu den Jungs vorne ist es ein ziemlich großer Abstand. Da hilft mir auch kein Regen mehr."

ÖSTBERG, Mads / ANDERSSON, Jonas: "Jetzt entwickeln wir uns in die richtige Richtung - beim Set-up und beim Fahrstil. Klingt zwar komisch, doch im Regen komme ich gut zurecht. Wir werden nun mit der Frankreich-Abstimmung fahren."

OGIER, Sébastien / INGRASSIA, Julien: "Ich kann hier nichts mehr verlieren. Deshalb mache ich Druck, um mich auf die Powerstage einzuschießen. Ein Sieg dort könnte mein Wochenende noch retten."

EVANS, Elfyn / BARRITT, Daniel: "Die letzten Prüfungen waren sehr gut für mich. Das Auto fühlt sich wirklich topp an. Ich bin noch nie die Panzerplatte im Regen gefahren. Das ist eine echte Herausforderung für mich."

KREMER, Armin / WICHA, Klaus: "Mir ist heute Morgen die Antriebswelle hinten rechts abgerissen. Deshalb habe ich überhaupt keinen Vortrieb. Wir müssen jetzt erst mal sehen, was wir reparieren können und dann wird entschieden, ob wir weiter fahren."

RIEDEMANN, Christian / VANNESTE, Lara: "Ich bin zufrieden mit dem Morgen. Die Bremsprobleme kriegen wir jetzt in den Griff. Ich möchte beim Regen kein allzu großes Risiko eingehen, denn wir sind momentan Vierter in der WRC 3 und haben noch eine realistische Chance auf den dritten Platz."

Saison 2020