Marijan Griebel war sehr glücklich über seinen Speed am Samstag Foto: ADAC Rallye Deutschland
Marijan Griebel war sehr glücklich über seinen Speed am Samstag Foto: ADAC Rallye Deutschland

Die Stimmen aus dem Service G

Aussagen der Teilnehmer der ADAC Rallye Deutschland

Was die Fahrer nach dem dritten Tag der ADAC Rallye Deutschland 2019 zu sagen hatten.

OGIER Sébastien/INGRASSIA Julien, FRA/FRA, CITROEN C3 WRC: "Es ist nicht das, was wir uns erhofft hatten. Wir wussten, dass Baumholder eine Lotterie ist. Ich hatte zwei Mal einen Platten - zum Glück war der erste nur ein schleichender Plattfuß. Der zweite tratr nach nur zehn Kilometern in der Prüfung azf. Das war frustrierend. Die Prüfung selbst war nicht so schlecht, da das Auto recht gut war. Ich konnte noch nie auf die Rallye so gut einlenken."

SUNINEN Teemu/ LEHTINEN Jarmo, FIN/FIN, FORD Fiesta WRC: "Wir konnten zufrieden mit dem heutigen Tag sein. Wir fahren hier, ehrlich gesagt, zum Spaß, wollen aber unser Tempo zeigen. Das Auto hat gut funktioniert und wir hatten keine größeren Probleme. Ich hatte heute viel Spaß beim Fahren. Es ist schwierig zu sagen, was möglich gewesen wäre, wenn ich das Problem nicht gehabt hätte."

LAPPI Esapekka/FERM Janne, FIN/FIN, CITROEN C3 WRC: "Es war ein sehr langer Tag. Natürlich würde es sich schöner anfühlen, wenn es besser gelaufen wäre. Wir konnten das Fahrzeug auf Asphalt wirklich verbessern. Das Gripniveau auf der Panzerplatte hat uns vor Herausforderungen gestellt. Der zweite Durchgang lief besser."

MEEKE Kris/MARSHALL Sebastian, GBR/GBR, TOYOTA Yaris WRC: "Es ist immer schön, wenn man über den Tag zwei Plätze gewinnt. Ich war heute Morgen etwas ängstlich - ich war in den letzten drei Jahren nur einmal hier. Wir konnten den Rückstand auf Seb halten und ich wusste, dass wir auf der Panzerplatte stark sein würden. Thierry und Seb hatten ein paar Platten, was alles gedreht hat. Für uns war es ein guter Tag."

SORDO Dani/DEL BARRIO Carlos, ESP/ESP, HYUNDAI i20 Coupe WRC: "Der Tag war sehr gut und wir konnten den vierten Platz übernehmen. Wir sind auf Platz neun liegend in die Prüfungen gestartet - also war es ein guter Tag. Morgen müssen wir weiter angreifen. Der Abstand ist recht groß, aber morgen ist nochmal ein langer Tag. Sehr schwierig mit vielen Haarnadelkurven."

TÄNAK Ott/JÄRVEOJA Martin, EST/EST, TOYOTA Yaris WRC: "Es ist nie einfach und schon gar nicht heute. Am Morgen war Thierry immer etwas schneller als ich. Aber ich wollte nie ein Risiko eingehen. Ich habe versucht, so konstant wie möglich zu fahren. Leider hatte er Probleme und nun haben wir einen großen Abstand nach hinten. Panzerplatte ist sicherlich die härteste Prüfung der Rallye. So viele lose Steine - das war schwer zu managen. Ich konnte Probleme vermeiden."

LATVALA Jari-Matti/ANTTILA Miikka, FIN/FIN, TOYOTA Yaris WRC: "Auf den ersten beiden Prüfungen war mein Fahren nicht so gut. Wir haben Zeit verloren und zu dem Zeitpunkt hätte ich nie gedacht, dass wir es in die Top drei schaffen. Ich hatte einen sehr guten Anruf von unserem Boss Tommi Mäkkinen. - Er meinte, dass mein Speed gut ist und ich mir keine Sorgen machen soll. Fahr einfach, es ist nicht so schwer. - Das war der Schlüsselfaktor. Zudem haben wir noch ein paar kleine Anpassungen vorgenommen. Das hat mein Selbstbewusstsein zurückgebracht."

NEUVILLE Thierry/GILSOUL Nicolas, BEL/BEL, HYUNDAI i20 Coupe WRC: "Es war eine Lotterie. Das konnten wir auch beim zweiten Durchgang sehen. Zwei der Titelanwärter haben heute auf der Baumholder-Prüfung viel Hoffnung verloren. Da kann man nichts machen. Wir machen weiter. Ich bin jetzt wieder auf Platz fünf. Mal sehen, was morgen noch passiert. Da werden noch einige Kämpfe ausgetragen. Davon könnten wir profitieren. Auf der Powerstage wollen wir uns noch Punkte sichern."

KATSUTA Takamoto/BARRITT Daniel, JPN/GBR, TOYOTA, Yaris WRC "Es war ein großer und langer Tag. Diese Prüfungen sind sehr hart und waren nicht einfach. Nach dem Platten musste ich in jeder Kurve und auf jeder Geraden darauf achten, nicht noch einen zu bekommen. Aber wir haben überlebt und das war unser Ziel."

GREENSMITH Gus/EDMONDSON Elliott, GBR/GBR, FORD Fiesta WRC "Wir nahmen auf der Verbindungsetappe die Reparaturen vor. Danach waren wir wieder voll dabei. Leider war der erste Durchgang auf der Panzerplatte ein absolutes Desaster. Nichts war, wie ich es in Erinnerung hatte und das war ein großer Schock. Auch der zweite Durchgang lief nicht besser."

MIKKELSEN Andreas/JÆGER Anders, NOR/NOR, HYUNDAI i20 Coupe WRC: "Es war ein harter Tag. Wir haben versucht anzugreifen. Ich hatte ein paar Schrecksekunden. Wir haben alles versucht, wurden aber nicht belohnt. Asphalt ist normalerweise nicht schlecht für mich, eigentlich mag ich diese Rallyes, aber ich fühle mich im Auto noch nicht so wohl. Wir versuchen uns weiter zu verbessern."

GRIEBEL Marijan/WINKLHOFER Pirmin, DEU/DEU, SKODA Fabia R5 EVO "Heute war ich mit unserem Speed sehr zufrieden. Am Morgen waren wir das schnellste R5 Auto. Leider hatte ich auf der ersten kurzen Panzerplatte gleich zwei Platten auf einmal, was uns etwa 30 Sekunden gekostet hat. Aber wir haben uns zurückgekämpft. Es war alles in allem ein guter Tag. Morgen ist von Platz eins bis vier noch alles offen. Wir müssen weiter angreifen, denn es kann noch viel passieren."

KREIM Fabian/BRAUN Tobias, DEU/DEU, SKODA Fabia R5 EVO "Der Abstand ist nicht so groß und der morgige Tag ist noch verdammt lang. Wir müssen voll konzentriert bleiben und uns bestens vorbereiten. Wir versuchen morgen nochmal keinen Fehler zu machen. Ich kann die Führung in der WRC 2 deswegen nicht richtig genießen. Morgen, nach der ersten Prüfung, schauen wir mal, wie es sich mit dem Abstand verhält."

Saison 2019