Sébastien Loeb hat die Rallye Deutschland zum achten Mal in Folge gewonnen. Markenkollege Daniel Sordo belegt mit 51,3 Sekunden Rückstand Platz zwei vor Sébastien Ogier. Die letzte Bestzeit auf dem Survolt Circus Maximus ging an Kimi Räikkönen.
Kalender 2010
Marken
Punkte
Pos   Fahrer   Punkte
1   S. Loeb 191
2   S. Ogier 133
3   J. Latvala 117
4   P. Solberg 100
5   D. Sordo 95
Konkurrenzkampf im Kiwi-Land
Nach einem Jahr Pause kehrt Neuseeland am kommenden Wochenende in den WRC-Kalender zurück und feiert zugleich ihr 40-jähriges Bestehen. Mikko Hirvonen hofft, den Citroën-Spitzenreiter Sébastien Loeb auf den Schotterpisten endlich wieder hinter sich zu lassen.

Nach seinem Sieg in Schweden startete Ford-Pilot Mikko Hirvonen beflügelt in die Saison. Vor dem fünften WM-Lauf liegt der Finne als Gesamtvierter bereits 41 Punkte hinter Tabellenführer Sébastien Loeb.
 
Umso ermutigter zeigt sich Hirvonen, erneut anzugreifen. "Neuseeland ist ein großartiges Land. Wir wurden hier immer wärmstens empfangen", so der Finne, der zum fünften Mal in seiner Karriere bei den Kiwis startet. "Neuseeland ist neben der Rallye Finnland mein Lieblings-Event. Die Strecken sind schnell, eben und machen viel Spaß. Jede Rallye hat etwas Besonderes und hier sind es die gewölbten Straßen. Das ermutigt zum Angreifen", so der Ford-Werkspilot.
 
Wurde die Rallye Neuseeland 2008 zuletzt noch südlich von Auckland ausgetragen, kehrt die Rallyebasis in diesem Jahr wieder nach Auckland zurück. Insgesamt stehen 396,50 Kilometer auf dem Programm – und damit mehr als bei jeder anderen Rallye-WM. " Ich finde es gut, dass wir eine längere Rallye fahren, denn so spielt die Zuverlässigkeit der Fahrzeuge eine größere Rolle und die Service-Zeiten sind kürzer", so Latvala.
 
Auch der sechsfache Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb freut sich auf die teilweise noch unbekannten Prüfungen. Nach seinem Sieg im Jahr 2008 reist der Franzose als klarer Favorit an und nimmt nach drei Siegen in Folge (Mexiko, Jordanien, Türkei) auch in Neuseeland die oberste Stufe auf dem Podest ins Visier. "Dennoch werde ich vorsichtig sein müssen, denn meine Gegner sind stark auf diesem Terrain", weiß Loeb. "Aber ich freue mich auf die Veranstaltung. Die Etappen sind wunderbar und auch nicht zu hart für das Auto. Das Fahren macht hier sicherlich mit am meisten Spaß."